3) Achim Freyer

Verschüttungen – Die Dekade des Pythagoras, 2019

Installation, ortsspezifisch
Auftragsarbeit: OÖ Kulturquartier
Video-Mitschnitt aus „Pelléas et Mélisande“ von Claude Debussy im ­Musiktheater Linz, 2016
Regie und Ausstattung: Achim Freyer
Musikalische Leitung: Dennis Russell Davies
Ensemble des Landestheaters Linz, Bruckner Orchester Linz

Der Gesamtkünstler Achim Freyer bündelt als Bühnen- und Kostümbildner, Maler und Regisseur viele Rollen in einer Person und bringt den Raum in seiner theatralen Installation „auf den Punkt“.

Ein Raum wird bei Achim Freyer zum Bild. Basierend auf seinem Bühnenbild für Claude Debussys Oper „Pelléas und Mélisande“ am Linzer Musiktheater und seiner Malerei-Ausstellung „Auf den Punkt“ 2016 in der Galerie Brunnhofer arbeitet Freyer hier erneut mit dem Punkt: Inspiriert von Pythagoras, der mit zehn Punkten in Dreiecksformation sowohl das Dezimalsystem als auch die Welt hierarchisch-mathematisch definiert hat, inszeniert er räumliche „Verwehungen“ aus Punkt, Linie, Farbe und Täuschung.

Als bildender Künstler, Theatermacher, Sammler und Stifter vereint Achim Freyer viele Rollen in einer Person. 1934 in Berlin geboren, studierte er Grafik und war Meisterschüler für Bühnenbild von Bertolt Brecht. 1972 floh er von Ost- nach Westberlin. Der Gesamtkünstler Freyer inszeniert bis heute an führenden Theatern weltweit. Als bildender Künstler war er zweifacher Documenta-Teilnehmer und ist er auf vielen internationalen Ausstellungen vertreten. In den 1990er-Jahren gestaltete er u. a. die Fenster in der Kirche am Hohenzollernplatz in Berlin.

* 1934 in Berlin/DE, lebt und arbeitet in Berlin

achimfreyer.com

Location: OÖ Kulturquartier (3)

Verschüttungen – Die Dekade des Pythagoras, 2019
2) Dietmar Brehm 4) Helena Martins-Costa