6) Constantin Luser

Etherwall: Lev Termen, 2019

Installation ortspezifisch
Größe variabel
Auftragsarbeit: OÖ Kulturquartier

Etherwall: Lev Termen von Constantin Luser ist sowohl eine Audioinstallation als auch eine feingliedrige Zeichnung, die von der Wand in den Raum „wächst“.

Für den sogenannten „Marktplatz“ des Ausstellungshauses, wo SINNESRAUSCH-BesucherInnen und Kinopublikum aufeinandertreffen, hat der Künstler eine Arbeit entwickelt, die zwischen Musikinstrument, Skulptur und Zeichnung angesiedelt ist: Sphärische Töne erklingen, wenn man sich ihr nähert, Klänge werden sichtbar gemacht und filigrane Drähte verspannen sich im Raum.

Luser kombiniert hier drei Schwerpunkte seiner Arbeitsweise: die bespielbare Musikskulptur – wie beispielsweise das Raumbandoneon Tangosaurus im KlangFoyer des Linzer Musiktheaters –, die dreidimensionale „Drahtzeichnung“, die als bloße Linie im Raum nur schemenhafte Andeutungen gibt, und die raumgreifende Wandzeichnung, welche seit jeher sein künstlerisches Schaffen begleitet. Linien, Wörter, Symbole, abstrakte und figurative Elemente verdichten sich darin zu komplexen Bildwelten zwischen Wirklichkeit und Imagination und eröffnen den BetrachterInnen eine Vielfalt assoziativer Lesarten. Ganz Persönliches kann in diesen Bilder- und Ideenkosmos des Künstlers genauso einfließen wie Motive aus der natürlichen und künstlichen Welt, fantastische Architektur, Formeln, bizarre Maschinen oder eben Musikinstrumente.

* 1976 in Graz/AT, lebt und arbeitet in Wien/AT

constantinluser.com

Location: OÖ Kulturquartier (6)

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